Starnberger Dialog
Netzwerk für ein friedliches Zusammenleben


  • Zwei Bilder, die uns der Glaskünstler und Maler Dieter Heinze zur Abbildung zur Verfügung gestellt hat. 
    Das linke ist in Zusammenarbeit mit dem Atelier Marlene Amort entstanden und heißt "Vergesst nicht unser Schreien und Flehen". Entstanden 2020: Tempera/ Leinwand mit Textur bearbeitet, 80 x 60 cm (anlässlich der Befreiung der KZs vor 75 Jahren. Er schreibt dazu: Das Gemälde lässt in seiner Reduktion und Abstraktion viele Lesarten zu. All dies dämmert herauf: KZ-Sträflingskleidung, Schreie, silhouettenhafte Gesichter in den züngelnden Flammen der Krematorien, Drahtzäune, Mauerwerk und Rauch, ... Die Sprödigkeit des Endstadiums macht bereits der Malgrund sichtbar: bröckelnd, zerrissen, verfallende. Der Rauch der Flammen ist aus echter Asche und Ruß gefertigt...
    Das rechte Bild ist von Dieter Heinze: „80 Jahre Pogromnacht, 9. November 1938" benannt worden. Entstanden 2019; Glas-Collage, 76,5 x 34 cm; (Gewinner Publikumspreis 2019, DIE ROSENINSEL e.V.)
    Ein Videostatement des Künstlers folgt in Kürze. 
  • Veranstaltung am 9.11.2020 Digitale Videokonferenz. Es sprachen Landrat Stefan Frey, Erster Bürgermeister Patrick Janik, die Historikerin Frau Dr. Friederike Hellerer, Vertreter*innen des Starnberger Dialogs (Rainer Hange, Martina Neubauer, Sissi Fuchsenberger, Kerstin Täubner-Benicke, sowie Pfarrer Dr. Stefan Koch). Das Thema "Nähe und Distanz" verbindet Vergangenheit und Gegenwart.


1. Rainer Hange (Gründungsmitglied) Manuskript






2. Erster Bürgermeister Patrick Janik






3. Landrat Stefan Frey

 






4. Dr. Friederike Hellerer

 






5. Kerstin Täubner-Benicke (Gründungsmitglied, Stadträtin, Kreisrätin) Manuskript






6. Martina Neubauer (Gründungsmitglied, Bezirksrätin, Kreisrätin) Manuskript






7. Sissi Fuchsenberger (Gründungsmitglied) Manuskript

 








8.  Dr. Stefan Koch (Gründungsmitglied, evangelischer Pfarrer in Starnberg) Manuskript

Teil 1






Teil 2







  • Gedenken an den Todesmarsch der Dachauer Häftlinge vor 75 Jahren

Ende April 2020 jährt sich der Todesmarsch der Häftlinge des KZ Dachau zum 75. Mal.
Die Erinnerung an das Verbrechen dieses Marsches ist auch heute noch von Bedeutung für das Verständnis unserer Gesellschaft.
Ein öffentliches Gedenken im persönlichen Kontakt ist wegen der Schutzmaßnahmen im Kontext des Corona-Virus im diesem Jahr leider nicht möglich. Als umso wichtiger empfindet es Rainer Hange vom Verein „ Gegen Vergessen für Demokratie e.V.“ und dem Starnberger Dialog, in diesem Jahr wenigstens virtuell an die Geschehnisse im Landkreis Starnberg zu erinnern und so die Trauer und die Verbundenheit mit den Opfern und Hinterbliebenen zu zeigen. Zusammen mit Pfarrer Dr. Stefan Koch von der Evangelischen Kirchengemeinde Starnberg wurde daher ein kurzes Video in der Friedenskirche aufgenommen, um dieses Gedanken zu stärken. Dabei unterstützten die Starnberger Gymnasiastin Isabella Schacht, die Antisemitismusbeauftragten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Musik des Kantors Nikola David der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.Video

  • „Starnberger Dialog“ trauert um die Opfer von Hanau

    Angesicht der mörderischen Gewalttaten im hessischen Hanau spricht der „Starnberger Dialog“, ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlich engagierten Personen im Landkreis Starnberg, den Angehörigen seine Anteilnahme aus und trauert um die getöteten Menschen. Der Dialog ruft zudem dazu auf, die weiter zunehmende Polarisierung der Gesellschaft kritisch in den Blick zu nehmen und gegenzusteuern. „Wie schaffen wir es, dass Menschen, oft junge Männer, die sich in Verschwörungstheorien verstrickt haben, wieder auf den Boden der Wirklichkeit zurückfinden?“, fragt Pfarrer Dr. Stefan Koch in einer Presseerklärung für den Starnberger Dialog. „Die Antwort darf nicht eigener Hass sein“, sie bestehe am Besten im robusten Widerspruch gegen verwirrte Parolen und in dem verstärkten Versuch, alle hier lebenden Menschen mit den Werten unserer Gesellschaft zu verknüpfen. Extreme und extremistische Parolen werden unsere Gesellschaft nicht zu Fall bringen, betont Pfarrer Koch und präzisiert im Anschluss an ein Wort von Sebastian Haffner: „Unsere Demokratie braucht heute mehr denn je viele aktive Demokratinnen und Demokraten, die den Mut zur Realität nicht drangeben, wenn eine terroristische Tat uns alle im Herzen trifft, sondern weiterhin für Respekt und Verständigung persönlich eintreten.“