Starnberger Dialog
Netzwerk für ein friedliches Zusammenleben

Fest für Ehrenamt und Demokratie

Der Starnberger Dialog mit seinen Gründungsmitgliedern Kerstin Täubner-Benicke, Elisabeth Fuchsenberger, Martina Neubauer und Rainer Hange werden am Freitag, den 17.September 2021 als Veranstalter einen Aktionstag für das Ehrenamt und den Einsatz für die Demokratie unter dem Motto „Gemeinsam stärker!“ von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr auf dem Kirchplatz Starnberg durchführen.

Ziel ist es, überparteilich und überkonfessionell die Bürger über die verschiedenen Vereine, Bündnisse und Initiativen der Stadt und des Landkreises Starnberg anzusprechen und interessierten Personen die Möglichkeit zu geben, an Info-Ständen und auf dem Podium über unsere Demokratie und über die zu Ende gehenden Woche des Ehrenamtes zu sprechen. Auch Jugendliche zur laufenden U-18 Wahl werden um einen Beitrag gebeten. Die Initiatoren weisen darauf hin, wie wichtig es ist, für die freiheitliche Demokratie und deren Werte gemeinsam einzustehen und spalterischen Kräften in unserer Gesellschaft entschieden entgegen zu treten. Sie rufen zu einer regen Beteiligung der Bürger unter den bekannten Corona-Pandemie-Bedingungen auf.

Der Kreisjugendring richtet zudem eine Wahlmöglichkeit für die in dieser Woche stattfindende U-18 Wahl ein.

Redner*nnen: Begrüßung Hr. Hange und Fr. Täubner-Benicke, 2. Bgm. Fr. Kammerl, Landrat Hr. Frey, Kobe Fr. Berger, evang. Pfr. de Fallois, kath. Stadtpfarrer Dr. Jall, Prof. Dr. Münch (Politische Akademie Tutzing)

Statements: Fr. Wegge, Fr. Ketterl, Fr. Hundesrügge, Fr. Neubauer, Hr. Kießling

beteiligte Vereine/Verbände/Inititativen: Kobe, Caritas OBA, Inklusionsbeirat (LK), Sichere Häfen, Runder Tisch für Asyl, Marianne-Strauß-Klinik, Omas for future, Kreisjugendring, Seniorentreff, STAgenda, AK Frauen im Starnberger Stadtrat, Fairtrade-Gruppe, ...

Gez. Rainer Hange, Kerstin Täubner-Benicke, Martina Neubauer, Sissi Fuchsenberger










„Berührt von Musik“ - Chansons rund um das Mittelmeer am Weltflüchtlingstag

„Ça touche“ nennt sich das Chanson-Duo Alexandra Link-Lichius (Gesang/Gitarre) und Thomas Kapfer-Arrington (Kontrabass). Am Sonntagabend, 20. Juni um 18 Uhr gestalten sie in der Starnberger Friedenskirche in der Kaiser-Wilhelm-Straße 18 einen musikalischen Gottesdienst, „der berührt“ (deutsch für „Ça touche“). Die Kollekte des Benefizkonzertes ist für die Seenotrettung bestimmt, die das „Bündnis für Menschlichkeit in den Landkreisen Starnberg und Weilheim-Schongau“ entgegennimmt.
Am Weltflüchtlingstag interpretiert Ça touche vor allem Chansons mit politischer Botschaft, in denen das Schicksal von Menschen erzählt wird, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen. Sie musizieren aber auch traditionelle Lieder wie „En Méditerranée“ von Georges Moustaki, „Le déserteur“ von Boris Vian, „Les neiges du Kilimandjaro“ von Pascal Danel und „Göttingen“ von Barbara.
Im Anschluss ist eine kleine „Fête de la Musique“ vor der Kirche geplant, wie sie am Montag in Frankreich gefeiert wird. In deren Rahmen sind dann weitere Chansons zu hören – jazzig interpretiert, dezent zum Schwelgen oder einfach zum Lächeln beim Mitsingen.

Gedenkfeier zur Erinnerung an den Todesmarsch Dachau 1945 und 1700 Jahren jüdisches Leben

hier zum Video https://youtu.be/s1dVAxzrWSs








mit Rainer Hange    Rede         
Kantor Nikola David       
Landrat Stefan Frey        
Erster BM Patrick Janik  
Dr. Ludwig Spaenle MdL, Antisemitismusbeauftragter Bayer. Staatsregierung
Jüdische Familie                                     
Dr. Stefan Koch 

Wir erinnern nach 76 Jahren an den Todesmarsch Dachau, der an diesem Tag 1945 durch Starnberg ging und wollen gleichzeitig das Jubiläumsjahr mit 1700 Jahren jüdisches Leben in Bayern feiern

  • Gedenken an die Corona-Toten am 18.04.2021

Mit Beiträgen von Pfr. Dr. Stefan Koch, Stadtpfarrer Dr. Andreas Jall, Erster Bürgermeister Patrick Janik, Landrat Stefan Frey, Frau Kielmann, Thomas Sulzer, Dr. Ernst Quester, einem Krankenpfleger

Starnberg gedenkt der 111 Corona-Toten im Landkreis. Die Älteste war 102 Jahre, die Jüngste 48 Jahre alt. 44 sind im Altenheim gestorben, 66 im Krankenhaus, 1 Person ganz allein zuhause. 

"Unsere Verletzlichkeit ist unsere Schwäche und sie ist unsere Stärke. Die Erinnerung an unsere Toten ist unsere Pflicht und sie erst zeigt unser menschliches Maß. Diese Coronazeit ist kein unvermeidliches Menetekel oder blindes Schicksal, sondern heute zu leben ist eine Aufgabe." aus dem Manuskript von Stefan Koch



  • Zwei Bilder, die uns der Glaskünstler Dieter Heinze aus Starnberg zur Abbildung zur Verfügung gestellt hat. 
    Das linke ist in Zusammenarbeit mit dem Atelier Marlene Amort entstanden und heißt "Vergesst nicht unser Schreien und Flehen". Entstanden 2020: Tempera/ Leinwand mit Textur bearbeitet, 80 x 60 cm (anlässlich der Befreiung der KZs vor 75 Jahren. Er schreibt dazu: Das Gemälde lässt in seiner Reduktion und Abstraktion viele Lesarten zu. All dies dämmert herauf: KZ-Sträflingskleidung, Schreie, silhouettenhafte Gesichter in den züngelnden Flammen der Krematorien, Drahtzäune, Mauerwerk und Rauch, ... Die Sprödigkeit des Endstadiums macht bereits der Malgrund sichtbar: bröckelnd, zerrissen, verfallende. Der Rauch der Flammen ist aus echter Asche und Ruß gefertigt...
    Das rechte Bild ist von Dieter Heinze: „80 Jahre Pogromnacht, 9. November 1938" benannt worden. Entstanden 2019; Glas-Collage, 76,5 x 34 cm; (Gewinner Publikumspreis 2019, DIE ROSENINSEL e.V.)
    Ein Videostatement des Künstlers folgt in Kürze. 
  • Veranstaltung am 9.11.2020 Digitale Videokonferenz. Es sprachen Landrat Stefan Frey, Erster Bürgermeister Patrick Janik, die Historikerin Frau Dr. Friederike Hellerer, Vertreter*innen des Starnberger Dialogs (Rainer Hange, Martina Neubauer, Sissi Fuchsenberger, Kerstin Täubner-Benicke, sowie Pfarrer Dr. Stefan Koch). Das Thema "Nähe und Distanz" verbindet Vergangenheit und Gegenwart.


1. Rainer Hange (Gründungsmitglied) Manuskript






2. Erster Bürgermeister Patrick Janik






3. Landrat Stefan Frey

 






4. Dr. Friederike Hellerer

 






5. Kerstin Täubner-Benicke (Gründungsmitglied, Stadträtin, Kreisrätin) Manuskript






6. Martina Neubauer (Gründungsmitglied, Bezirksrätin, Kreisrätin) Manuskript






7. Sissi Fuchsenberger (Gründungsmitglied) Manuskript

 








8.  Dr. Stefan Koch (Gründungsmitglied, evangelischer Pfarrer in Starnberg) Manuskript

Teil 1






Teil 2







  • Gedenken an den Todesmarsch der Dachauer Häftlinge vor 75 Jahren

Ende April 2020 jährt sich der Todesmarsch der Häftlinge des KZ Dachau zum 75. Mal.
Die Erinnerung an das Verbrechen dieses Marsches ist auch heute noch von Bedeutung für das Verständnis unserer Gesellschaft.
Ein öffentliches Gedenken im persönlichen Kontakt ist wegen der Schutzmaßnahmen im Kontext des Corona-Virus im diesem Jahr leider nicht möglich. Als umso wichtiger empfindet es Rainer Hange vom Verein „ Gegen Vergessen für Demokratie e.V.“ und dem Starnberger Dialog, in diesem Jahr wenigstens virtuell an die Geschehnisse im Landkreis Starnberg zu erinnern und so die Trauer und die Verbundenheit mit den Opfern und Hinterbliebenen zu zeigen. Zusammen mit Pfarrer Dr. Stefan Koch von der Evangelischen Kirchengemeinde Starnberg wurde daher ein kurzes Video in der Friedenskirche aufgenommen, um dieses Gedanken zu stärken. Dabei unterstützten die Starnberger Gymnasiastin Isabella Schacht, die Antisemitismusbeauftragten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Musik des Kantors Nikola David der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.Video

  • „Starnberger Dialog“ trauert um die Opfer von Hanau

    Angesicht der mörderischen Gewalttaten im hessischen Hanau spricht der „Starnberger Dialog“, ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlich engagierten Personen im Landkreis Starnberg, den Angehörigen seine Anteilnahme aus und trauert um die getöteten Menschen. Der Dialog ruft zudem dazu auf, die weiter zunehmende Polarisierung der Gesellschaft kritisch in den Blick zu nehmen und gegenzusteuern. „Wie schaffen wir es, dass Menschen, oft junge Männer, die sich in Verschwörungstheorien verstrickt haben, wieder auf den Boden der Wirklichkeit zurückfinden?“, fragt Pfarrer Dr. Stefan Koch in einer Presseerklärung für den Starnberger Dialog. „Die Antwort darf nicht eigener Hass sein“, sie bestehe am Besten im robusten Widerspruch gegen verwirrte Parolen und in dem verstärkten Versuch, alle hier lebenden Menschen mit den Werten unserer Gesellschaft zu verknüpfen. Extreme und extremistische Parolen werden unsere Gesellschaft nicht zu Fall bringen, betont Pfarrer Koch und präzisiert im Anschluss an ein Wort von Sebastian Haffner: „Unsere Demokratie braucht heute mehr denn je viele aktive Demokratinnen und Demokraten, die den Mut zur Realität nicht drangeben, wenn eine terroristische Tat uns alle im Herzen trifft, sondern weiterhin für Respekt und Verständigung persönlich eintreten.“